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Montag, 6. August 2007 Herrmann, Max (1931); "Das theatralische Raumerlebnis"Geschrieben von Christian Neugebauer in RaumKommentare (0) | Trackback (1)
Die Projektrelevanz des vorliegenden Textes von Max Herrmann ist zugegeben gering, dennoch wird er in seinen Grundzügen rezitiert. Gerade weil Herrmann Überlegungen zum „theatralischen Raumerlebnis“ als zentrales Gründungsdokument einer Theaterwissenschaft verstanden werden kann, die sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts gegenüber der Literaturwissenschaft programmatisch für unabhängig erklärte. Herrmann distanziert sich von der klassischen Vorstellung, dass der theatralische Raum mit dem Bühnenraum und der dramatische Raum des theatralischen Textes als Aufführungsgrundlage identisch ist. Dadurch gelingt Herrmann die Abgrenzung zur klassischen positivistisch-quellengeschichtlich geprägten Theatergeschichte dessen vorrangiges Interesse den geschichtlich variablen Formen des Bühnen- und Besucherraums gilt.
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