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Mittwoch, 18. April 2007 Doetsch, Hermann (2006); "Körperliche, technische und mediale Räume"Geschrieben von Christoph Clar in RaumKommentare (3) | Trackbacks (0) Seit Kant wird Raum (wieder) untrennbar vom wahrnehmenden Subjekt gedacht. Entscheidende Folge ist die gegenseitige Abhängigkeit der Variablen Raum, Subjekt und Wahrnehmung. Im auf Kant folgenden 19. Jahrhundert war Wahrnehmung also „Effekt der Einwirkung der Umwelt auf den jeweiligen, kontingenten und Veränderungen in Zeit und Raum unterworfenen Körper“<!--[if !supportFootnotes]-->[1]<!--[endif]-->. Folgerichtig verliert der Körper seine Funktion als subjektive, bewusst wahrnehmende Instanz. „Die Bedingungen von Wahrnehmung [so skizziert Doetsch also] sind Variablen eines labilen Gefüges aus körperlichen und technischen Bedingungen, die sich in Signalen verdichten und stabilisieren“<!--[if !supportFootnotes]-->[2]<!--[endif]-->. Als Zentralbegriff dieses Gefüges und seiner konzeptionellen Erfassung im darauf folgenden 20. Jahrhundert erkennt Doetsch Medien. Logischer Schluss daraus wäre die Annahme von Raum als Effekt der Medien. Dieser theoretischen Erkenntnis zugrunde liegende Überlegungen sind (in der Auswahl von Jörg Dünne und Stephan Günzel) vorderhand André Leroi-Gourhans Theorie der Anthropogenese und Jacques Lacans Theorie der Genese des Subjekts. <!--[if !supportFootnotes]-->
<!--[endif]--> <!--[if !supportFootnotes]-->[1]<!--[endif]--> Doetsch, Hermann; S. 195 <!--[if !supportFootnotes]-->[2]<!--[endif]--> Doetsch, Hermann; S. 195 |
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